Wie viel Körperfettanteil ist okay?

Wie viel Körperfettanteil ist okay?

Welcher Körperfettanteil ist für Frauen und Männer gesund — und was, wenn der Wert zu hoch ist? Der KFA gibt oft aussagekräftigere Hinweise auf Ihre Gesundheit als Gewicht oder BMI.

Welcher Körperfettanteil ist für Frauen und Männer gesund? Was, wenn der Wert zu hoch ist? Schwarz auf weiß gibt Ihnen eine einfach zu messende Zahl Hinweise auf Ihre Gesundheit. Dieser Artikel zeigt Ihnen Ihren idealen Körperfettanteil und warum es sich lohnt, sich damit zu beschäftigen.

Der Körperfettanteil, kurz KFA, zeigt Ihnen, wie hoch der Prozentsatz an Fett in Ihrem Körper ist. In Bezug auf Aussagen über Ihren Gesundheitszustand kann der KFA eine der nützlichsten Zahlen sein, die Ihnen zur Verfügung stehen — mehr als das Körpergewicht oder der Body-Mass-Index (BMI).

Darum ist der KFA wichtig

Wenn Sie wissen, wie viel Sie wiegen, ist das schön und gut. Allerdings können zwei Personen genau gleich viel wiegen, aber völlig unterschiedliche Körperzusammensetzungen und Gesundheitsrisiken aufweisen. Der KFA ist von Faktoren wie Geschlecht, Alter und Körperbau abhängig und setzt Ihr Gewicht deshalb in einen Kontext, der viel mehr über die Gesundheit aussagt als eine Zahl auf der Waage.

Das ist einerseits für die körperliche Fitness relevant, andererseits für die Gesundheitsprävention. Ist der KFA zu hoch, sind in der Regel ungünstige Blutwerte und ein hoher Blutdruck die Folge. Das kann die Blutgefäße schädigen und erhöht das Risiko für Schlaganfall, Diabetes und Herz-Kreislauf-Probleme. Bewegt sich Ihr KFA auf einem gesunden Niveau, halten Sie Gesundheitsrisiken in Schach.

Körperfettanteil bei Frauen und Männern

Bei Frauen und Männern sind die gesunden Fettanteile unterschiedlich hoch. Dabei spielt auch eine Rolle, wo das Fett sitzt: Ein Fettnacken kann ebenso zum Problem werden wie ein zu großer Bauchumfang. Das viszerale Fettgewebe — der Bauchspeck in der Fachsprache — gilt als besondere Gefahrenzone.

Richtwerte

Frauen:

  • 20–40 Jahre: zu niedrig unter 21 %, gesund 21–33 %, zu hoch 33–39 %, fettleibig über 39 %
  • 41–60 Jahre: zu niedrig unter 23 %, gesund 23–35 %, zu hoch 35–40 %, fettleibig über 40 %
  • 61–79 Jahre: zu niedrig unter 24 %, gesund 24–36 %, zu hoch 36–42 %, fettleibig über 42 %

Männer:

  • 20–40 Jahre: zu niedrig unter 8 %, gesund 8–19 %, zu hoch 19–25 %, fettleibig über 25 %
  • 41–60 Jahre: zu niedrig unter 11 %, gesund 11–22 %, zu hoch 22–27 %, fettleibig über 27 %
  • 61–79 Jahre: zu niedrig unter 13 %, gesund 13–25 %, zu hoch 25–30 %, fettleibig über 30 %

So messen Sie Ihren KFA

Es stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Am beliebtesten sind zwei Methoden:

  • Die Hautfaltenmessung mit der Caliper-Methode (die Caliper-Zange ist ein Instrument, mit dem Sie immer die gleiche Körperstelle messen, um Ihre Werte zu kontrollieren).
  • Die Bio-Impedanz-Analyse beim Sportarzt oder Heilpraktiker. Es gibt auch BIA-Waagen für zu Hause, die zusätzlich zum Gewicht den Wasser-, Muskel- und Körperfettanteil ermitteln — allerdings etwas ungenauer als die Instrumente beim Fachmann.

Reduzieren lässt sich der Körperfettanteil mit einem bewussten, gesunden Lebensstil. Wenn Sie trotz normalem KFA hier und da eine Fettstelle stört, dann lassen Sie sich vom Experten beraten.

Ihr Dr. Saalabian

Autor: Dr. Ali Saalabian

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Dr. Ali Saalabian

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Facharzt für Ästhetische, Plastische und Rekonstruktive Chirurgie

Dr. Shawqi Arafat

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